26 Januar 2015

Kapstadt / Cape Town Jan. / Feb. 2015



Anreise mit Emirates über Dubai nach Kapstadt.
Kurz vor der Landung wird mir bereits vom Kapitän ordentlicher Southeastern versprochen. 

Also wird der Check-In verschoben und es geht direkt nach den Ankunft mit dem Mietwagen zum Melkbos - Strand. Dort kann ich sofort den nagelneuen 5er North Neo auspacken. Übernächtig und nach der Winterpause klappt erstmal nicht so richtig viel.

Die nächsten Tage ist eigentlich nur der 7er und 5er am Start. Das neue North WAM gefällt mir nach einiger Eingewöhnung richtig gut.


Wie üblich kommen immer Tag ohne Wind und damit die Möglichkeit für Touren und Unternehmungen.



Gefolgt von Tagen die mehr fordern als man vielleicht möchte. Fotos von Haakgat.



Auch die Profis (Ralf Bachschuster) sind mal zu spät....


Es gibt aber auch kleinere Tage und weniger Wind, die mir mehr Spaß auf dem Wasser bringen als beim Zuschauen am Land.


Und ein klassisches Sunset Foto.


Und mal Backside..



Zwischendurch war mal böiger Nordwind in Witsands.


 Und cleane Welle in Yzerfontain mit genauso böigen Wind.


 Dann mussten wir schon einige der Dudes verabschieden.


Und wir zogen ein paar Tage nach Langebaan um.



Dort ging es dann auf Rundreise und Suche nach Wellen und Wind.


Paternoster hat uns sehr gut gefallen, geht leider nur bei richtig viel südlichen Wind.

Eine kleine Safari darf aber auch nicht fehlen.


Dann sind wir Richtung Nord ... Elands Bay und Lambertsbaai.


Leider schlechtes Wetter an der Küste.


Zurück in Langebaan.  Badetag.


und Rundreise.


Und jetzt kann wieder Wind kommen und er kam mit viel Wellen.


Kevin Langeree in Haakgat bei 38 Knoten.


Verblasene Welle


Für den letzten Wind (dort ist der SE meist einen Tag länger als in Kapstadt) geht es dann zum Kap oder genauer nach Platboom.  Welle 2- 2,5 m und böiger Wind für 7er North Neo.


Falsebay im Hintergrund



Ureinwohner im Gänsemarsch



Platboom vom Startpunkt der Kiter



Windsurferstrand Platboom am Abend mit Restwind und Welle.

Dann war erst mal die Frau an der Reihe.
Winetasting in Groot Constantia




Die linke Flasche hat 18 Liter.

Abends verläßt uns das nächste Surfteam.


Am Tag drauf wieder super Wellen aber keine Wind.
Mal wieder ein Versuch mit dem Wellenbrett.


Das Line Up habe ich zwar zweimal erreicht aber keine Welle bekommen. Nach weiteren 30 Min. üben im Weißwasser war die Kraft weg. Klaus hat wenigstens zwei mal kurz gestanden.

Na ja, warten wir mal auf den Red Bull Big Air Contest.


Die zwei Schlüsselkinder vom Kapstadt.  ;-)



17 Januar 2015

Test / Review North Kiteboarding WAM 2015

Das North WAM 2015 ist in Bamboo Tech gefertigt. 
Mein  5´11´´ wiegt Strapless 3590 g bzw. mit Straps und Pads 4050 Gramm. 
Druckstellen im Standbereich sind nach 13 Einsätzen in Kapstadt noch nicht sichtbar.
Die Finnen sind für meine 90 kg sehr gut, es besteht für mich dort keine Notwendigkeit zum Tuning.

Das Ziel ein Allround / Travel Waveboard für einen großen Einsatzbereich zu entwickeln ist in meinen Augen von Sky Solbach voll erreicht worden.

Das Brett dreht wirklich eng und ist in schnellen Bottom Turn gut zu kontrollieren. Das Board fühlt sich sehr lebendig an, ohne nervös zu wirken.

Für Leute die viel Wellenschub mitnehmen wollen und mit wenig Kitepower unterwegs sind, würde ich auf jeden Fall die Größenangaben auf der North Kiteboarding Seite beachten und im Grenzbereich das größere Board wählen.

Ein großer Minuspunkt sind für mich, auch nach 4 Jahre, immer noch die Schlaufen. Meine funktionieren bereits im Neuzustand nicht, andere geben ihre Einstellung nach wenigen Einsätzen auf, d.h. rutschen durch in die weiteste Position. Ich wünsche mir Klettschlaufen.





31 Dezember 2014

Walls of Liquid - A pure waveriding experience


Walls of Liquid. A pure wave riding experience with the best kitesurfers of the world, Airton Cozzolino, Patri McLaughlin and Sebastian Ribeiro pushing the limits in Mauritius. Sometimes pushing even too far…


23 Dezember 2014

Wave Special Fahrtechnik

Ein paar neue Anregungen und ein paar alte Posts. 


Chicken Gybe - Halse




Tack - Wende (im Detail)





Tack - Wende




Jump Gybe - Ollie - Jump Transition




Jump Tack




Upwind 360




Frontside 360


How to Frontside 360 - Paulino Pereira from Paulino Pereira on Vimeo.



21 Dezember 2014

Wave Fiction * The Truth about Strapless / Strapped Wave Kiting

Die Geschichte stellt nicht die Meinung des Autors dar und alle Personen sind frei erfunden.

Inspiriert durch den Film Rashomon – Das Lustwäldchen.

Jeder darf sich seine Wahrheit aussuchen oder einfach beides gut finden. Bei der nächsten hitzigen Diskussion dürft ihr aber gern einen Link hierher setzen. Viel Spaß.

Tipps zum Spaß haben.



1.) Strapped-Fahrer R.N.

Anfänger beginnen mit Waveboard fahren mit breiten, langsamen und kippstabilen Bretter ohne Schlaufen, damit kann man den Fußwechsel am besten lernen. Wenn man dann richtig gut geworden ist, kann man auf schnelle, radikale Bretter umsteigen. Damit kann man dann auch wirklich richtig fette radikale Turns in die Welle schlitzen. Natürlich braucht man eine hohes Fahrkönnen um den Fußwechsel mit Schlaufen zu beherrschen. Auch das Fahren mit Gewichtsverlagerung erfordert höheres Können, deswegen fahren Anfänger besser strapless, dann können sie die Füße weiter hinten oder vorne positionieren.
Ein weiter Hürde ist die Überwindung der Angst, fest mit dem Brett verbunden zu sein und sich durch die Schlaufenbenutzung zu verletzen. Diese Angst überwinden viel nie und fahren immer Strapless weiter. Mittlerweil werden ja sogar Kite Waveboard ohne Strap-Plugs verkauft, dann ist die Ausrede bereits im Brett verbaut, und man braucht das richtig Springen auch nicht zu lernen. Und springen, das kann man eben nur mit Schlaufen richtig atemberaubend, wie man im Freestyle und Windsurfen sieht.
Die Strapless-Fahrer haben je immer das Problem von Brett gezogen zu werden, daher werden ja sogar spezielle Wavekites für die entwickelt. Springen kann man mit den Wavekites nicht, wir mit unseren C-Kites können richtig geile Sprünge zeigen. Z.B. verdrehte Sprünge mit Table-Top. Strapless ist ja mehr eine Badeveranstaltung und die jammern immer rum. Welle verblasen, zu Kabbelig, zu Chaotische, zu Onshore, Wellen zu hoch. Wenn sie mal hopsen machen sie alberne Sache wie Brett drehen oder unter den Arm klemmen, Ende meist Freischwimmer zum Brett, nichts was man sich ansehen kann.
Mit ihren zuglosen Kite und langsamen Boards fahren Sie immer flache Turns und gehen nie an den brechenden Teil der Welle, weil man mit den breiten Boards ohne Schlaufen keinen Kantendruck aufbauen kann und im Weißwasser sofort das Brett verliert. Sieht irgendwie erbärmlich unspektakulär aus.
Sind halt meist junge Fahrer die noch viel üben müssen und lieber in Strandnähe bei den Mädels rumspielen. Alle richtig hohen Welle werden Tow In mit Strapped Boards bezwungen, das sagt doch alles.



2.) Strapless-Fahrer P.C.

Na ja, diese Strapped Fahrer habe doch kein Gefühl für die Welle, die kennen doch nur Kitezug und Wellen reiten nur vom Hörensagen. Ohne Schlaufen würde die doch gar nicht rauskommen, da fehlt einfach die Fahrtechnik und das Gefühl für Brett und Wellen. Das richtige Surfergefühl kann man eben nur ohne Schlaufen erleben, das ist Freiheit.
Ich weiß nicht wie die überhaupt ihren Boardtrimm an die Wellenbedingungen anpassen wollen, wenn sie festgeschnallt sind. Merken die aber nicht, fahren ja immer vor der Welle weg und meinen Spray wäre radikal. Gut, angeschnallt kann jeder fahren aber ohne Schlaufen ist viel schwieriger, da muss man richtig gut sein. Auch beim Springen habe ich viel mehr Möglichkeiten und kann mein Brett rumschleudern, wegwerfen und dann wieder drauf springen, bringt einfach richtig Spaß dieses Wavefreestyle und sieht ultra cool aus. Da sollen diese Surfopas gern bei ihren Gun - Boards mit Schlaufen bleiben. Schlaufen brauch die ja wegen ihrer Gelenksteifigkeit und der schlechten Koordination, da kann man viel ausgleichen, sonst verliert die ständig das Brett wenn sie über die Wellen fahren müssen.
Ein Wellenritt ohne Schlaufen ist immer unvergleichbar viel wertvoller als mit Schlaufen. Strapless ist die natürliche Form des Surfens. Bei der ASP World Tour fährt auch niemand mit Schlaufen. Wer ohne Schlaufen nicht klar kommt muss eben mit fahren oder mehr üben. Mein Board hat gar keine Plugs, ich komme bei allen Bedingungen zurecht. Chaotische Wellen, auflandiger Wind und hohe Sprünge mit Brett am Fuß machen mir einfach keinen Spass, da würden auch Schlaufen nicht helfen. Mit Straps kann doch jeder springen da kann ich doch gleich Twintip fahren.
Wende, schnellen Fußwechsel vor der Welle, verschiedene Fusspositionen auf dem Brett, Strapped fahren die doch nur Halsen und ohne Schlaufen würde das noch nicht mal klappen. Das ist doch alles total Statisch mit Schlaufen. Ausserdem finde ich den Wachsgeruch einfach toll, das ist das wahre Surfen, die Strapped Fahrer sollen aufs Twintip umsteigen da sind sie besser aufgehoben.